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Bevor es losgeht, erstmal ein kleiner Rückblick

Vor ICSI 5 habe ich schon fleißig gegooglet, mich über Eizellspende informiert, in diversen Foren alle Infos aufgesogen und erste Kontakte in Social Networks geknüpft. Für mich stand fest, dass wenn die nächste ICSI wieder negativ ausgehen sollte, ist hier für uns der Plan A zu Ende. Gleichzeitig habe ich angefangen, als Pippilottta zu bloggen. Ich wollte eine Art Tagebuch führen, so dass unsere Kinder später unseren Weg nachvollziehen können. Warum wir uns für welches Land entschieden haben, warum für eine bestimmte Klinik. Warum für eine anonyme Spende statt einer offenen und und und. Ich kann mir vorstellen, dass es eine echte Herausforderung ist, offen mit dem Thema umzugehen und dem Nachwuchs nichts verheimlichen zu wollen. Ich habe sogar 5 Freundinnen, die mir ihre Eierchen spenden wollten, wogegen wir uns letztendlich dann aber doch entschieden hatten.   Nach ICSI 5 habe ich diverse Kliniken angeschrieben und nach etlichen Mails, Telefonaten und Gesprächen haben wir uns für eine Klinik in Murcia entschieden. Wir haben den Flug und das Hotel gebucht und hatten den Plan, aus dem …

Kennt Ihr dieses Gefühl…?

Dieses Gefühl, was sich in einem breit macht, wenn man weiß, dass bald etwas gaaanz Schönes passieren wird? So wie die Zeit vor Weihnachten oder ein paar Tage vor dem Geburtstag! Oder zu dem Zeitpunkt, wenn man gerade einen langersehnten Trip gebucht hat. Genauso fühle ich mich! Ich habe auch letzte Nacht wieder nur 4 Stunden geschlafen und bin trotzdem das blühende Leben. ich bin hochmotiviert und voller Elan und auf der Arbeit musste ich mich echt zusammenreißen, nicht die ganze Zeit vor mich her zu summen 😀 Ich habe das Gefühl, Sabbelwasser getrunken zu haben 🙂 Ich liebe Pläne! Und ich habe einen Plan! Ich brauche keinen Routenplaner oder Reiseführer und auch keinen Guide. Ich weiß schon so ziemlich alles und benötige nur noch ein paar Fakten. Alle vier Kliniken, die ich am Freitag Abend (okeee… es war mitten in der Nacht) angeschrieben habe, haben geantwortet. Schon beim ersten Überfliegen der Antworten hatte der Bauch seine Favoriten gefunden. Zu Hause haben mein Lieblingsmensch und ich uns dann alle vier Mails ganz in Ruhe durchgelesen, …

Meine Trauer hat einen Namen: Frau Bockig

„Hääähhh“, werdet Ihr jetzt denken, „waaas?“ Aber genauso ist es. Ich bin traurig, keine Frage! Und mir wird bestimmt in der nächsten Zeit immer mal wieder ein Kloß im Hals stecken oder sich die Augen spontan mit Wasser füllen (das können Sie nämlich wirklich gut!), aber es war nicht unser erstes Negativ. Ich habe die ganze ICSI lang gesagt, dass ich sie einfach nicht so wichtig nehmen werde. Die ICSIs sind zwar ein Teil von mir, von uns, von unserem Leben, aber eben nur ein kleiner. Ich hatte letztes Jahr vor der immunologischen Untersuchung ja eigentlich schon mit Plan A abgeschlossen und habe die weiteren Versuche als Chance gesehen. Es hat einfach nicht sein sollen! Natürlich hätte ich gerne ein Kind mit meinem eigenen ganz speziellen Gang und natürlich wird bestimmt in manchen Situatuationen der Gedanke kommen: “ Das hat das Kind uuunmöglich von uns!“ Und ich werde auch ganz bestimmt in nächster Zeit immer wieder Ähnlichkeiten zwischen Eltern und Kindern suchen, aber: es sind doch nur Gene. Meine Frau Bockig kam schon schon recht …

Wir haben uns endlich für eine Klinik entschieden :) Glaube ich…

Wie Ihr ja wisst, haben wir uns seit letztem Oktober Gedanken um DIE richtige Klinik für unsere mögliche Eizellspende in DEM richtigen Land gemacht. Wir hatten zig Kliniken angeschrieben, Preise erfragt, uns eine Liste gemacht mit Must-Haves und Nice-To-Haves (doofe Wörter, ich weiß). Manche Kliniken sind sofort nach der ersten Antwort rausgeflogen, weil uns die Art der Antwort unsympathisch war. Andere haben wir leider aussortiert, weil sie etwas nicht geboten haben, was wir unbedingt haben möchten (bspw. Embryoskope). Wieder andere waren einfach utopisch teuer und wieder eine konnte man immer nur über ein Kontaktformular auf der Homepage erreichen. Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben uns aus all den vielen Kliniken zwei rausgesucht, mit denen wir Erstgespäche geführt haben. Bei der einen Klinik war es so, dass sie ein kostenloses Erstgespräch per Skype angeboten haben und die andere Klinik (wo dieses normalerweise etwas gekostet hätte) hat mir dieses ebenfalls auf Nachfrage angeboten. Nach den beiden Erstgesprächen hatten mein Bauch und ich einen Klaren Favoriten und nach einer abendlichen Konferenz mit meinem Lieblingsmenschen, Herz und Kopf (die …