Alle Artikel mit dem Schlagwort: Scratching

Scratching for free

Gestern kam von Apotheke in Frankreich eine Mail, dass die Medis auf dem Weg sind und heute wie besprochen zwischen um 7 und 12 Uhr geliefert werden. Da ich ohne Wecker in der Regel recht lange schlafe und auch echt dringend Schlaf nötig habe, hat mein Lieblingsmensch diesen Job übernehmen wollen, aufzustehen („Ich hör die Klingel schon!“). Da mein Bauchgefühl aber anscheinend mein Unterbewusstsein steuert, hat es mich heute pünktlich um 6:58 Uhr geweckt, denn wer verlässt sich schon auf die Aussage eines Mannes, der wie ein Stein schläft!? 😀   Na gut, dann eben wach… Um 9 Uhr kamen die Medis auch und wir haben uns fertig gemacht, denn mein Lieblingsmensch konnte nun ja mit in die KiWu kommen 🙂 Das Scratching ging ratzfatz. Rauf auf den Stuhl, kurz abgetupft und festgestellt, dass meine Pest wohl schon so gut wie da sei. Ähhh… ok?   (Anmerkung: Normalerweise dauert es 5 Tage vom Absetzen der Pille bis zur Pest. Sogar fast minutengenau. Aber mein Plan schien wohl aufzugehen, sie früher zu bekommen, indem ich einfach …

Von Pillen und vom Scratching

Meine Lieblingsreproduktionsassistentin ist die Beste! Sie hat einfach immer die besten Tips! Nach meiner Fehlgeburt waren meine Zyklen ja „ein bisschen“ durcheinander! Als der vierte dann schon über 40 Tage dauerte, gab sie mir den Tip, für ein paar Tage die Pille zu nehmen (sogar 2 am Tag) und nach Absetzen würde die Pest dann kommen. Da ich es nicht eilig hatte, habe ich es damals doch nicht gemacht (hatte zu der Zeit mit nichts eine Eile). Dieses Mal werde ich die Pille am 13.03. das letzte Mal nehmen und muss die Tage dann zwischen dem 16. und 18.03. bekommen. Normalerweise dauert es immer genau 5 Tage, was ich etwas knapp finde (nicht, dass es dieses Mal doch 6 Tage dauert und der Versuch dran scheitert), daher hatte ich eine Idee: Wenn ich statt einer Pille nun ab sofort zwei nehme, sinkt der Östogenspiegel (zum Aufbau der Gebärmutterschleinhaut) ja nach Absetzen rapider ab, als hätte ich nur eine genommen. Also müsste die Pest theoretisch eher einen Tag früher als später kommen. Clever, oder? Außerdem habe …

Denkfehler?

Ich habe die Tage mal über das Scratching nachgedacht. Das ist nichts Ungewöhnliches, denn manchmal kommt mir eine Situation oder ein Thema in den Kopf und ich nehme es gedanklich komplett auseinander! Ich analysier wohl einfach sehr gerne und geh‘ den Sachen auf den Grund, weil ich nur so das Für-Und-Wider abwägen kann. Und nun bzw. nachdem ich vor zwei Wochen in der KiWu war, fing ich an, über das Thema „Scratching“ nachzudenken: Nach der Ausschabung würde mir gesagt, dass es ähnlich wie ein Scratching sein (von der Wirkung her) und nun drei Monate anhalten würde. Macht Sinn und habe ich so hingenommen. Es würde schließlich die gesamte aufgebaute SH herausgekratzt und auch die GM-Wand, also sozusagen das Fundament. Aaaber (und das ist der Punkt): ein normales Scratching wird in der Regel in der zweiten Zyklushälfte gemacht. In der zweiten Zyklushälte ist der GM-Hals weich und man kann normalerweise gut in die Gebärmutter kommen. (Anmerkung: Durch das Scratching soll die Aufnahmefähigkeit der Gebärmutter für den Embryo durch eine verbesserte Durchblutung erhöht werden.) Als ich also …

Irgendwie wird es seinem Namen nicht wirklich gerecht: das Scratching

Insgesamt hatte ich nun schon zwei Scratchings (ist das die Mehrzahl?): eins unter Vollnarkose und eins ohne. Das erste Scratching hatte die Klinik es lieber unter Vollnarkose durchführen wollen. Es würde gleich mit einer GM-Spiegelung verbunden, da es ja auch hätte sein können, dass sich dort zwischenzeitlich etwas getan hat und der Doc sicher gehen wollte, dass alles ok ist. Das war vor der 6. ICSI und da sich danach das erste Mal mein Himbeerchen eingenistet hatte, möchte ich es unbedingt auch vor der nächsten ICSI machen. Deswegen gab es im Oktober das zweite Scratching. Dieses Mal ohne Vollnarkose und ich muss zugeben, dass ich davor echt Schiss hatte! Mein Kopfkino hatte sich die fiesesten Geräte ausgemalt,mit denen in meiner GM rumgekratzt werden würde. Ich finde einen PAP-Abstrich schon irgendwie unangenehm und wollte es aber wagen. Also bin ich auf den Stuhl gehüpft und habe angefangen, zu sabbeln wie ein Wasserfall (das mache ich leider oft, sobald ich nervös bin). Nach ein paar Minuten war schon alles vorbei und ich finde wirklich, dass das Wort …