Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prag

Ein Interview mit Kathi und Tom

Kathi (30) und Tom (32) haben einen langen Weg hinter sich. Die Embryospende hat es letztlich möglich gemacht, dass das Paar nach über 6 Jahren Kinderwunsch endlich seinen Sonnenschein Leonie (4 Monate) in den Armen halten darf.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Embryospende in Anspruch zu nehmen? Wir hatten von Anfang an die Befürchtung, dass es bei uns vielleicht nicht so leicht werden könnte, da ich eine chronische Erkrankung habe, deren Behandlung nicht ohne war. Dennoch haben wir erst einmal ein Jahr lang auf normalem Weg probiert ein Kind zu bekommen. Als sich kein Erfolg einstellte, habe ich von meiner Frauenärztin die Hormone überprüfen lassen und da haben sich die Befürchtungen direkt bestätigt – ich hatte die Werte einer Frau kurz vor den Wechseljahren. Kurz darauf kam dann auch raus, dass ich nicht alleiniger „Verursacher“ (ein schlimmer Begriff) war. Ein Schock, aber – auch wenn es vielleicht komisch klingt – auch eine Erleichterung. So gab es nicht den einen „Schuldigen“. Über …

Ein Interview mit Simone und Richard

Simone (36) und Richard (37) haben vier Jahre versucht ein Kind zu bekommen. Leider konnte dieser Wunsch ohne „Hilfe“ nicht erfüllt werden. Deshalb ging es im Mai 2015 nach Tschechien zur Eizellspende. Heute sind sie glückliche Eltern von ihrer neun Monate alten Schnecke.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Eizellspende in Anspruch zu nehmen? Vor der Spende, dachte ich immer: ich lass einfach die Pille weg (2011) und schwupps bin ich schwanger. Mir war schon klar, dass es sich etwas hinziehen kann, das daraus vier Jahre werden hätten wir beide nicht gedacht. Nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, wartete ich vergeblich auf meine Periode. Da ich mich zu der Zeit in meiner zweiten Ausbildung befand, machte ich mir zunächst keine Gedanken, bzw. hatte den Kopf voll mit meinen Prüfungen. Dann entschied ich mich doch mal zu meinem Frauenarzt zu gehen und mal nachzufragen ob das normal ist, schließlich nahm ich die Pille schon ewig. Naja, mein Frauenarzt schickte mich zu einem Kinderwunschzentrum, …

Pläne und ihre Umsetzung sind so eine Sache…

Heute habe ich von unserer Koordinatorin eine Mail bekommen, dass die Spenderin gestern schon ihre Tage bekommen hat. Es sei also wichtig, dass ich spätestens morgen mit meinen Medis anfange (Anmerkung: Meine Pest hat sich doch noch ein bisschen geziert und ist erst jetzt gerade so richtig angekommen. Nun ist also morgen der offizielle ZT 1 und ich hänge Lucie 2 Tage hinterher.)   Da ich bei den letzten sieben ICSIs ganz gute Gebärmutterschleimhautwerte hatte, habe ich nur bedingt Sorgen, dass ich die 2 fehlenden Tage aufhole. „Bedingt“, da ich die Medis, die ich dieses Mal bekomme, noch nie hatte und natürlich dadurch auch nicht weiß, wie ich (bzw. meine GMS) darauf reagiere. Vorsichtshalber habe ich mir heute in der Apotheke nochmal Alchemilla Urtinktur geholt, das soll die GMS noch ein bisschen anregen.   Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wir haben heute wie gesagt eine Mail aus Prag bekommen, dass meine Spenderin heute schon bei ZT 2 ist und die Punktion wahrscheinlich am 27. oder 28. März ist. Super! Super?? Ahhh, wir haben doch erst …