Alle Artikel mit dem Schlagwort: Immunologie

Oh Gott, ich bekomme Schnappatmung!! Oder: Ein Tag voller toller Überraschungen und am Ende… war sogar mein Gedanken-Wirr-Warr von gestern sortiert, gebügelt, zusammengelegt und ordentlich weggelegt :)

Ich versuche mal meinen heutigen Tag der Reihe nach zu erzählen: Sehr früh morgens: Der Rollmops hat mich geweckt, da sie auf mein Kopfkissen klettern wollte (was sie sonst nie macht) und da sie letztes Jahr ihre bekloppten Pinkelanfälle hatte, wach ich bei ungewöhnlichen Bewegungen natürlich auf. Normalerweise schläft sie entweder unter meiner Decke oder oben drauf mit ihrem Rücken oder Mors ganz nah an mir dran. Gut, war die Nacht eben nach 6 Stunden vorüber! Na, das konnte ja ein Tag werden (das würde er auch, aber anders als ich dachte). Da ich meinen Lieblingsmann noch nicht wecken wollte, hab ich mir mein Handy geschnappt mit der Absicht, ein bisschen in KiWu-Foren zu stöbern, um meine Gedanken zu sortieren. Und so nahm dieser letztendlich so wunderbare Tag seinen Lauf 🙂 Das erste was ich sah war eine Buchungsbestätigung meiner Freundin für unseren Kurztrip im Juni nach Mailand. JUCHU Morgens: Ich fand, jetzt war es langsam Zeit, aufzustehen. Ich könnte zwar noch ein bisschen dösen, aber schlafen könnte ich nicht mehr. Mein Schatz hatte heute …

Bitte einsteigen, schnallen Sie sich fest, auf geht es zu einer weiteren turbulenten Fahrt mit unserer Achterbahn!

Bis gestern morgen war alles so schön klar! Wir machen im September eine Eizellspende in Spanien und müssen uns „nur“ noch zwischen zwei Kliniken entscheiden. Und dann kamen die Ergebnisse der immunologischen Untersuchung. Uuund eine Mail am Abend von einer lieben Mitstreiterin. Fangen wir erstmal mit der Mail an. Dadurch hat zwar kurzzeitig unser Plan bzw. die Länderwahl gewackelt, aber eben nur kurzzeitig. Und zwar hat sie geschrieben, dass sie einen Anruf bekommen hat aus Dänemark, dass sie eine Spenderin für sie gefunden haben. Eine Spenderin! Und dass, obwohl ja alle Kliniken bis auf die eine zu mir gesagt haben, dass es kaum jemanden gibt und die Chancen für Nicht-Dänen minimal sind. Also sagte mir doch mein Bauchgefühl, dass die Klinik evtl. nur Geld mit der Warteliste machen will. Allerdings sagte mir das gleiche Gefühl auch, dass die Klinik und die Mails wirklich toll und herzlich sind und die gar nicht so fies sein können. Aber gut. Letztendlich hatten wir uns gegen Dänemark entschieden. Zum einen wegen meines zwiegespaltenen Bauchgefühls, aber hauptsächlich, weil sie kein …

Rückmeldungen der Kliniken für die EZS

Die ersten Kliniken haben schon geantwortet 🙂 Ich liste mal auf, was bisher zurückkam und, sofern ich es schon weiß, die Kosten für eine EZS mit fremder Spenderin sowie die Wartezeit. 100%ig kann man die Kosten noch nicht vergleichen, da jeweils unterschiedliche Leistungen inklusive sind, aber sie geben einen ungefähren Anheitspunkt zum vergleichen. Natürlich kommen je nach Land noch ggf. Flug und Hotelkosten dazu. (Leider musste ich diese Auflistung mit einem Passwort schützen, da man in Deutschland niemanden „beraten“ darf, was das Thema EZP betrifft, denn sonst macht man sich strafbar 🙁 ) Mein Bauch hat sich schon jetzt entschieden (Geduld ist nicht unbedingt unsere Stärke, zumindest nicht bei solchen Dingen), aber ich werde noch brav alle Antworten abwarten. Ich muss ja eh erst die Ergebnisse der immunologischen Untersuchung abwarten, bevor wir entscheiden wie es weitergeht. Und da ich denke, dass alle Kliniken bestimmt gute Arbeit leisten, werde ich es wohl hauptsächlich von dem persönlichen Kontakt abhängig machen, denn nichts ist schlimmer, als Antworten hinterher laufen zu müssen. Ich halte Euch auf dem Laufenden! 😉 …

Ein erfolgreicher Dienstag

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal sooo viel an einem einzigen Tag erledigt habe. Der Tag fing damit an, dass mein Schatz und ich bei unserem Hausarzt unseren Termin zum Blutabnehmen hatten. Da der Herr im Büro einen wichtigen Termin hatte, den er noch ein wenig vorbereiten musste, habe ich ihm den Vortritt gelassen. Es gab einen kleinen Pieks und schon waren seine vier Ampullen voll. Danach war ich dran. Zuerst wurde mein rechter Arm malträtiert, denn mit Mühe und Not könnte die Frau vom Doc drei-einhalb der zehn Ampullen mit meinem Blut befüllen. Also musste nun auch der linke Arm her. Ich habe die ganze Zeit währenddessen eigentlich nur überlegt, wie ich am besten sitze, für den Fall, dass ich doch gleich spontan vom Stuhl kippen sollte. Also beide Beine Fest auf den Boden gedrückt und „entspannen“. Ehe ich mich versah, waren die fehlenden sechs-einhalb Ampullen auch noch voll und wir haben alles wieder so verpackt, dass ich sie auf den Weg bringen konnte. Da das Blut erst sacken müsste, habe ich …