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Hurra, Hurra, die Pest ist da ❤️

Gestern und heute ist schon wieder so viel passiert, dass ich eigentlich auch drei Mal hätte bloggen können. Also viel passiert nicht im Sinne von: „Viel passiert!“, sondern im Sinne von: „Meinen Gedanken wird langsam übel bei so vielen Emotionsexplosionen!“ Als ich gestern Nachmittag den Anamnesebogen und den Nachweis über unsere Blutgruppen an die Klinik gesendet habe, bekam ich umgehend Antwort… von einem Abwesenheitsassistenten! Es war zwar eine Vertretung angegeben, aber sie konnte nur englisch. Ich kann zwar Englisch sprechen, aber schreiben (und dann über so ein Thema) ist schon eine Hausnummer für sich. Egal, ich habe unserer Koordinatorin, ich nenne sie mal Lucie, trotzdem nochmal gemailt und gesimst und sie hat tatsächlich geantwortet. Letztendlich musste ich sowieso erstmal warten bis die olle Pest endlich mal Lust bekäme, mich zu besuchen und der Behandlungsplan hat auch noch Zeit, bis nach Lucies Urlaub. Gestern hatte ich wirklich Panik, dass die Pest nicht rechtzeitig kommen würde. Ich muss nämlich mindestens 14 Tage die Pille genommen haben, bevor ich sie wieder absetzen darf. Der 13.03. wäre der letzte …

Die Medis!?!

Ich muss ganz dringend meine Medis, die ich ab Transfer brauche, durchschauen und ausrechnen, was ich noch bestellen muss. Auf jeden Fall Granocyte und Proluton… Cortison hab ich noch und Heparin und Crinone ebenfalls. Und ich meine sogar, noch eine Brevactid! Und die anderen Medis wie Puregon und Menogon brauche ich ja gar nicht mehr… Außerdem haben wir heute den Anamnesebogen zugeschickt bekommen, den wir der Klinik gleich morgen früh wieder zurücksenden. Und Dienstag lasse ich den benötigten PAP-Abstrich machen… Ich glaube, dann ist schon alles komplett. Jetzt fehlt nur noch die Pest und dann wird die erste von 14 Pillen eingeschmissen 😄

Kennt Ihr dieses Gefühl…?

Dieses Gefühl, was sich in einem breit macht, wenn man weiß, dass bald etwas gaaanz Schönes passieren wird? So wie die Zeit vor Weihnachten oder ein paar Tage vor dem Geburtstag! Oder zu dem Zeitpunkt, wenn man gerade einen langersehnten Trip gebucht hat. Genauso fühle ich mich! Ich habe auch letzte Nacht wieder nur 4 Stunden geschlafen und bin trotzdem das blühende Leben. ich bin hochmotiviert und voller Elan und auf der Arbeit musste ich mich echt zusammenreißen, nicht die ganze Zeit vor mich her zu summen 😀 Ich habe das Gefühl, Sabbelwasser getrunken zu haben 🙂 Ich liebe Pläne! Und ich habe einen Plan! Ich brauche keinen Routenplaner oder Reiseführer und auch keinen Guide. Ich weiß schon so ziemlich alles und benötige nur noch ein paar Fakten. Alle vier Kliniken, die ich am Freitag Abend (okeee… es war mitten in der Nacht) angeschrieben habe, haben geantwortet. Schon beim ersten Überfliegen der Antworten hatte der Bauch seine Favoriten gefunden. Zu Hause haben mein Lieblingsmensch und ich uns dann alle vier Mails ganz in Ruhe durchgelesen, …

Meine Trauer hat einen Namen: Frau Bockig

„Hääähhh“, werdet Ihr jetzt denken, „waaas?“ Aber genauso ist es. Ich bin traurig, keine Frage! Und mir wird bestimmt in der nächsten Zeit immer mal wieder ein Kloß im Hals stecken oder sich die Augen spontan mit Wasser füllen (das können Sie nämlich wirklich gut!), aber es war nicht unser erstes Negativ. Ich habe die ganze ICSI lang gesagt, dass ich sie einfach nicht so wichtig nehmen werde. Die ICSIs sind zwar ein Teil von mir, von uns, von unserem Leben, aber eben nur ein kleiner. Ich hatte letztes Jahr vor der immunologischen Untersuchung ja eigentlich schon mit Plan A abgeschlossen und habe die weiteren Versuche als Chance gesehen. Es hat einfach nicht sein sollen! Natürlich hätte ich gerne ein Kind mit meinem eigenen ganz speziellen Gang und natürlich wird bestimmt in manchen Situatuationen der Gedanke kommen: “ Das hat das Kind uuunmöglich von uns!“ Und ich werde auch ganz bestimmt in nächster Zeit immer wieder Ähnlichkeiten zwischen Eltern und Kindern suchen, aber: es sind doch nur Gene. Meine Frau Bockig kam schon schon recht …