Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bauchgefühl

Was wäre, wenn…?

Kennt Ihr das? Da beschäftigt man sich jahrelang mit dem Gedanken wie es ist, irgendwann einmal Mama zu sein, dass man eigentlich auch überhaupt nicht daran zweifelt, dass es irgendwann einmal auch anders sein könnte. „Eigentlich“… Denn hin und wieder fängt man doch an darüber nachzudenken. Ganz am Anfang schiebt man den Gedanken weit zur Seite, jetzt hilft einem ja die KiWu, jetzt wird es nicht mehr lange dauern. Mit jeder weiteren negativen ICSI (und damit meine ich nicht mal nur die eigenen) erwischt man sich dabei, sich zu überlegen, was danach kommt und wie weit man wohl geht, wielange man sich Hormone spritzen möchte und wielange man es auch psychisch aushält. Ich für meinen Teil bin diesem Gedanken zwar schon hin und wieder begegnet, hatte aber noch gar keine Lust, mich mit ihm anzufreunden. In der Hinsicht bin ich ausnahmsweise mal etwas schüchtern (oder bockig?) und habe für den Fall der Fälle schon vor einiger Zeit vorgesorgt – meine Therapeutin weiß Bescheid, dass ich evtl. irgendwann dabei ihre Hilfe benötigen könnte. Im Moment bin …

Das mit den Hormonen ist so eine Sache…

Nach der Fehlburt im August hatten mein Lieblingsmensch und ich den Plan, die niedrigen Killerzellen auszunutzen und die kommenden Zyklen ein wenig „Lotto“ zu spielen. natürlich hat sich an der Spermienqualität nicht wahnsinnig etwas verändert, aber das ist auch egal. Zu Beginn unserer KiWu-Karriere sagten uns die Ärzte, wir hätten eine 1%ige Chance, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. 1%, das ist doch immer etwas. Ich meine, wie hoch war schon die Chance, dass die eine Eizeille, die beim letzten Mal punktiert werden konnte, reif war, sich befruchten lies UND sich dann auch noch einnistete? Minimal… und sie hat es doch getan! Also war unser Plan, die kommenden Zyklen fleißig am Tag des ES zu herzeln… doch leider kommt es doch irgendwie immer anders (kennen wir ja schon). Aber der Reihe nach: Zyklus 1: Da die 25er Ovus bei mir nichts angezeigt haben (meine Werte sind einfach nicht so hoch) hatten wir uns überlegt, dass wir den Rat der Gyn befolgen und die Tage 11 und 13 nutzen. Ich weiß gar nicht, was genau war, …

Die Hängematte ist umgekippt und ich lasse trotzdem nicht los…

Es gewittert draußen und die Hängematte ist umgekippt. Ich hänge sozusagen nun unter der Matte mit den Füßen nah am Boden. Das Loch ist zu und ich müsste einfach nur loslassen, aber das kann ich nicht. Noch nicht zumindest. Was mich davon abhält? Das ist eine gute Frage! Wie gesagt, das Loch ist zubetoniert und meine Lieben stehen alle da, geschlossen, um mich aufzufangen. Aber mein Lieblingsmensch ist noch nicht da und auch mein Bauch weigert sich, vorher loszulassen. Wir beide wissen, dass wir das Unaussprechliche nicht viel weiter hinauszögern können, aber noch können wir und wollen auch! Wir bleiben einfach stur und baumeln noch ein paar Tage hier unter der Hängematte. Es bleibt also noch ein bisschen spannend, auch wenn das Ende eigentlich schon geschrieben ist…

Ihr seid die nettesten Unbekannten, die ich jemals getroffen habe <3

Hach, Ihr seid echt toll! Das Kompliment muss ich jetzt einfach mal loswerden! Eure Kommentare und Mails waren echt süß und mir geht es auch schon wieder viel besser! Ich glaube, ich bin gerade einfach ein wenig überfordert. Gar nicht, weil ich Angst habe, eine falsche Entscheidung zu treffen (Denn ich denke, dass beide Kliniken toll sind!), sondern weil ich einer Klinik am Ende absagen muss und in sowas bin ich nicht immer gut. Aaaber ich habe im letzten Jahr gelernt, mehr auf meinen Bauch zu hören und zu schauen, wie es mir dabei geht. Ich bin (so sagt man zumindest) eine Freundin, die immer ein offenes Ohr hat. Ich versuchte (ganz früher) es vielen Recht zu machen und hab manchmal einfach vergessen, es auch mir Recht zu machen (bzw. in mich hineinzuführen, woran ich noch immer arbeite, denn das ist gar nicht sooo einfach). Mittlerweile zieh ich mich mal zurück, wenn mir danach ist, schalte mein Telefon aus lautlos, wenn ich den Abend keine Lust auf Quatschen habe, sondern mich lieber mit meinem Schatzi …