Autor: Pippilottta

„Ich habe kein schlechtes Gewissen“ – Interview mit Deutschlandradio Kultur

Dieter Kassel von Deutschlandradio Kultur hat mich zu unserer Eizellspende interviewt: Das Interview könnt Ihr Euch hier anhören… (Bild von Deutschlandradio Kultur.)   Alternativ könnt Ihr hier das gesprochene Wort nachlesen (gesprochen klingt es eindeutig besser): Alexandra hat sich in Tschechien befruchtete Eizellen einer anonymen Spenderin einsetzen lassen und ist jetzt Mutter von Zwillingen. In unserem Interview berichtet sich von ihren Erfahrungen mit einer Praxis, die in Deutschland nach wie vor verboten ist. Dieter Kassel: Die Frau, mit der wir jetzt sprechen wollen, hat schon vor einigen Jahren feststellen müssen, dass ihr Partner und sie ohne medizinische Hilfe keine Kinder bekommen können. Und sie hat dann diese Hilfe in Anspruch genommen, sie hat drei Jahre lang intensiv das versucht, was in Deutschland rechtlich möglich ist, aber es ist ihr nicht gelungen, trotz zahlreicher Versuche nicht gelungen, mithilfe der künstlichen Befruchtung schwanger zu werden. Dann reiste diese Frau nach Tschechien und dort hat sie etwas getan, was dort völlig legal ist, in einigen anderen Ländern auch, was in Deutschland aber nicht erlaubt ist: Sie hat sich …

Ein Interview mit Katharina

Katharina (37) erfuhr vor 4 Jahren, dass sie schon lange in den Wechseljahren ist und dennoch wollte sie nichts sehnlicher als ein zweites Baby haben.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Eizellspende in Anspruch zu nehmen? Meinem Freund war es egal, wir hatten schon einen Sohn, der zufällig entstanden war, aber da mein Wunsch nach einem 2. Kind immer größer war, unterstützte er mich glücklicherweise. Zunächst wuchs der Wunsch langsam an, nach 2 Jahren dann wollte mein Freund auch ein 2. Kind haben, aber es klappte einfach nicht. Ich steigerte mich immer mehr rein – Ovulationstests, Sex zur fruchtbaren Zeit usw. – als es immernoch nicht geklappt hatte, ging ich zu den Ärzten. Mein Freund (so wie viele Männer) war sich sowas von sicher, dass er nicht schuld ist, dass er freiwillig eine Spende abgab. Tja, er hatte Recht, seine Schwimmer waren in top Form. Im Sommer 2012 erfuhr ich dann, dass mein AMH bei 0,14 lag – ein paar Wochen später …

Ein Interview mit Antonia und Danijel

Antonia (35) und Danijel (38) versuchten vier Jahre lang auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Nach etlichen Ovulations- und Fruchtbarkeitstest sowie zwei IVF-Behandlungen in Deutschland, entschieden sie sich für den Weg der Eizellspende in Tschechien. Am 11.11.2015 kam ihr Sohn Luka Antonio zur Welt. Die Zeit verging wie im Flug und er feierte dieses Jahr schon seinen 1. Geburtstag.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Eizellspende in Anspruch zu nehmen? Wir haben vier lange Jahre versucht auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Als da nix gefruchtet hat, sind wir den weg der Kinderwunschbehandlung in Deutschland gegangen. Nach zwei erfolglosen IVF-Behandlungen: 1. Behandlung keine Eizelle punktiert, 2. Behandlung eine, aber sie wollte sich nicht festbeißen. Gesundheitlich war allerdings bei beiden alles ok. Dann entschieden wir uns für den weg der Eizellspende in Prag. Zwei Wochen später war ich schwanger. In der Schwangerschaft stellte man dann fest, dass ich am Marfan-Syndrom leide, es ist keine ernsthafte Erkrankung. Das Marfan-Syndrom ist eine Art Bindegewebskrankheit, bei …