Jahr: 2016

Ein Interview mit Katharina

Katharina (37) erfuhr vor 4 Jahren, dass sie schon lange in den Wechseljahren ist und dennoch wollte sie nichts sehnlicher als ein zweites Baby haben.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Eizellspende in Anspruch zu nehmen? Meinem Freund war es egal, wir hatten schon einen Sohn, der zufällig entstanden war, aber da mein Wunsch nach einem 2. Kind immer größer war, unterstützte er mich glücklicherweise. Zunächst wuchs der Wunsch langsam an, nach 2 Jahren dann wollte mein Freund auch ein 2. Kind haben, aber es klappte einfach nicht. Ich steigerte mich immer mehr rein – Ovulationstests, Sex zur fruchtbaren Zeit usw. – als es immernoch nicht geklappt hatte, ging ich zu den Ärzten. Mein Freund (so wie viele Männer) war sich sowas von sicher, dass er nicht schuld ist, dass er freiwillig eine Spende abgab. Tja, er hatte Recht, seine Schwimmer waren in top Form. Im Sommer 2012 erfuhr ich dann, dass mein AMH bei 0,14 lag – ein paar Wochen später …

Ein Interview mit Antonia und Danijel

Antonia (35) und Danijel (38) versuchten vier Jahre lang auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Nach etlichen Ovulations- und Fruchtbarkeitstest sowie zwei IVF-Behandlungen in Deutschland, entschieden sie sich für den Weg der Eizellspende in Tschechien. Am 11.11.2015 kam ihr Sohn Luka Antonio zur Welt. Die Zeit verging wie im Flug und er feierte dieses Jahr schon seinen 1. Geburtstag.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Eizellspende in Anspruch zu nehmen? Wir haben vier lange Jahre versucht auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Als da nix gefruchtet hat, sind wir den weg der Kinderwunschbehandlung in Deutschland gegangen. Nach zwei erfolglosen IVF-Behandlungen: 1. Behandlung keine Eizelle punktiert, 2. Behandlung eine, aber sie wollte sich nicht festbeißen. Gesundheitlich war allerdings bei beiden alles ok. Dann entschieden wir uns für den weg der Eizellspende in Prag. Zwei Wochen später war ich schwanger. In der Schwangerschaft stellte man dann fest, dass ich am Marfan-Syndrom leide, es ist keine ernsthafte Erkrankung. Das Marfan-Syndrom ist eine Art Bindegewebskrankheit, bei …

Ein Interview mit Kathi und Tom

Kathi (30) und Tom (32) haben einen langen Weg hinter sich. Die Embryospende hat es letztlich möglich gemacht, dass das Paar nach über 6 Jahren Kinderwunsch endlich seinen Sonnenschein Leonie (4 Monate) in den Armen halten darf.   Mögt Ihr uns von Eurem Kinderwunschweg VOR der Spende erzählen? Und wieso habt Ihr Euch dazu entschieden eine Embryospende in Anspruch zu nehmen? Wir hatten von Anfang an die Befürchtung, dass es bei uns vielleicht nicht so leicht werden könnte, da ich eine chronische Erkrankung habe, deren Behandlung nicht ohne war. Dennoch haben wir erst einmal ein Jahr lang auf normalem Weg probiert ein Kind zu bekommen. Als sich kein Erfolg einstellte, habe ich von meiner Frauenärztin die Hormone überprüfen lassen und da haben sich die Befürchtungen direkt bestätigt – ich hatte die Werte einer Frau kurz vor den Wechseljahren. Kurz darauf kam dann auch raus, dass ich nicht alleiniger „Verursacher“ (ein schlimmer Begriff) war. Ein Schock, aber – auch wenn es vielleicht komisch klingt – auch eine Erleichterung. So gab es nicht den einen „Schuldigen“. Über …