Monate: September 2014

Mein Freund, der Kuschelpulli… Oder… Ich habe den Sommer verpasst!

„Wie geht’s dir?“ Das werde ich in letzter Zeit öfter mal gefragt! Manche fragen mich das, weil ich nicht mehr so viel Freude ausstrahle wie sonst. Einige, da ich öfter nachdenklich wirke. Viele, da ich mich seit der Fehlgeburt (vielleicht auch schon vorher) ein bisschen mehr auf das reale Leben konzentriere und einfach das Gefühl habe, nichts wirklich berichten zu haben und wenige, die einfach nur smalltalken wollen. Also wie geht’s mir? Meist antworte ich mit: „Alles gut!“ Aber ist es das wirklich? Geweint habe ich noch immer nicht, aber das muss vielleicht auch gar nicht. Meine Therapeutin sagt, dass ich, Meisterin der Gefühlsunterdrückung, es eben anders verarbeitet. Und da kommen wir zum eigentlichen Wohlbefinden: Ich fühle mich angeschlagen und antriebslos, leicht angepummelt und unternehme dennoch viel. Aber der Reihe nach: Ich stelle mir morgens meist zwischen 7 und 8 Uhr den Wecker. Klar, könnte ich hemmungslos ausschlafen, aber ich finde, der Tag ist zu schön und zu viel auf meiner To-Do-Liste, um ihn zu verschlafen (theoretisch). Wenn ich mir gleich morgens einen Termin gelegt …