Monate: April 2014

Zusammenfassung der immunologischen Untersuchung

Entschuldigt, dass ich schon wieder etwas poste, aber die Dinge überschlagen sich gerade irgendwie alle im Moment und komme von der Grinsewelle überhaupt nicht mehr runter. Und ehrlich gesagt hab ich nur noch das im Kopf, was für die KiWu entscheidend ist. Alles andere, was sie angesprochen hat, was evtl. nicht zu 100% in Ordnung, aber trotzdem noch völlig bedenkenlos ist, hab ich zwar gehört, aber es ist schon wieder weg. Auf jeden Fall werden wir eine allerletzte ICSI mit eigenen Eizellen wagen 🙂 Zu dem Zeitplan aus dem vorigen Post kommt nun also Folgendes hinzu: Sobald ich 1-2 Tage stimuliert habe, soll ich meine Schilddrüsenwerte nochmal überprüfen lassen. Eigentlich liegt der Wert immer so zwischen 1,2 und 1,6, aber im Februar lag er einmal bei 2,5 und da der Tyroxinbedarf in der Schwangerschaft eh erhöht ist, soll ich den Wert noch einmal anschauen lassen. Falls er über 2 liegt, soll ich 50 µg pro Tag nehmen. Liegt er drunter muss ich nix nehmen, ihn aber im Auge behalten. Am Tag der PU soll ich …

Alles oder Nichts. ICSI 6 oder/und Eizellspende. Schwanger im Juni oder im Oktober. Fragen über Fragen und ein perfekter Plan!

Noch vier Stunden, dann hab ich das Gespräch mit der Praxis für Immunologie. Drückt bitte alle die Daumen, dass sie sagt, Cortison (oder was auch immer) reicht aus, um meinen Killerzellen den Stinkefinger zu zeigen. Denn wenn ja, geht es auf zu ICSI 6!! Es ist zwar nur ein kleiner Strohhalm und so viel Hoffnung habe ich auch gar nicht (manchmal nervt mein Kopf mit seinem Realismus meinen Bauch und mein Herz mit ihrem Optimismus), aber ich möchte nachher nicht sagen, ich hätte es nicht versucht. Und unser Urlaub im September nach Spanien ist ja auch schon in trockenen Tüchern für die Eizellspende. Ich werde dieses Mal auch meine Gebärmutter scratchen lassen im Vorfeld, was die Durchblutung der Schleimhaut fördern soll. Lassen wir uns überraschen. Blastos wären toll, aber auch das entscheide ich spontan bzw. werde brav auf die Ärzte hören. Bevor ich die Zeit bis zum Gespräch nutze, um den Behandlungsplan von der Krankenkasse meines Lieblingsmenschen genehmigen zu lassen, zur Bank zu düsen, um ein paar Dollar zu holen, in die Bücherhandlung zu fahren, …

Oh Gott, ich bekomme Schnappatmung!! Oder: Ein Tag voller toller Überraschungen und am Ende… war sogar mein Gedanken-Wirr-Warr von gestern sortiert, gebügelt, zusammengelegt und ordentlich weggelegt :)

Ich versuche mal meinen heutigen Tag der Reihe nach zu erzählen: Sehr früh morgens: Der Rollmops hat mich geweckt, da sie auf mein Kopfkissen klettern wollte (was sie sonst nie macht) und da sie letztes Jahr ihre bekloppten Pinkelanfälle hatte, wach ich bei ungewöhnlichen Bewegungen natürlich auf. Normalerweise schläft sie entweder unter meiner Decke oder oben drauf mit ihrem Rücken oder Mors ganz nah an mir dran. Gut, war die Nacht eben nach 6 Stunden vorüber! Na, das konnte ja ein Tag werden (das würde er auch, aber anders als ich dachte). Da ich meinen Lieblingsmann noch nicht wecken wollte, hab ich mir mein Handy geschnappt mit der Absicht, ein bisschen in KiWu-Foren zu stöbern, um meine Gedanken zu sortieren. Und so nahm dieser letztendlich so wunderbare Tag seinen Lauf 🙂 Das erste was ich sah war eine Buchungsbestätigung meiner Freundin für unseren Kurztrip im Juni nach Mailand. JUCHU Morgens: Ich fand, jetzt war es langsam Zeit, aufzustehen. Ich könnte zwar noch ein bisschen dösen, aber schlafen könnte ich nicht mehr. Mein Schatz hatte heute …

Bitte einsteigen, schnallen Sie sich fest, auf geht es zu einer weiteren turbulenten Fahrt mit unserer Achterbahn!

Bis gestern morgen war alles so schön klar! Wir machen im September eine Eizellspende in Spanien und müssen uns „nur“ noch zwischen zwei Kliniken entscheiden. Und dann kamen die Ergebnisse der immunologischen Untersuchung. Uuund eine Mail am Abend von einer lieben Mitstreiterin. Fangen wir erstmal mit der Mail an. Dadurch hat zwar kurzzeitig unser Plan bzw. die Länderwahl gewackelt, aber eben nur kurzzeitig. Und zwar hat sie geschrieben, dass sie einen Anruf bekommen hat aus Dänemark, dass sie eine Spenderin für sie gefunden haben. Eine Spenderin! Und dass, obwohl ja alle Kliniken bis auf die eine zu mir gesagt haben, dass es kaum jemanden gibt und die Chancen für Nicht-Dänen minimal sind. Also sagte mir doch mein Bauchgefühl, dass die Klinik evtl. nur Geld mit der Warteliste machen will. Allerdings sagte mir das gleiche Gefühl auch, dass die Klinik und die Mails wirklich toll und herzlich sind und die gar nicht so fies sein können. Aber gut. Letztendlich hatten wir uns gegen Dänemark entschieden. Zum einen wegen meines zwiegespaltenen Bauchgefühls, aber hauptsächlich, weil sie kein …