Monate: März 2014

Schantall, Schenaia, Justin oder Kevin*

Wir arbeiten bereits fast 4 Jahre an unserem Stöpselchen-Projekt: ein Probemonat, um zu schauen, wie ich und meine Eierchen auf die Medikamente reagiere, 5 ICSIs, von denen „nur“ viermal ein Transfer stattfinden konnte und zwei Auszeiten (einmal zwischen ICSI 3 und 4, ein zweites Mal jetzt nach der ICSI letzten Oktober). Sicher mache ich mir auch Gedanken darüber wie es wäre, einfach keine Kinder zu haben, denn unter Umständen werden ich mich damit eines Tages abfinden müssen, aber eben jetzt noch nicht. Warum ich Euch das gerade erzähle? Ich glaube, weil meine Gedanken heute mal wieder mit Lichtgeschwindigkeit rotieren um das alt bekannte Thema (eigene, offene oder anonyme Spende, auch in Hinblick auf die Wartezeit). Aber das soll heute gar nicht das Thema sein. Ich habe heute nochmal zwei Kliniken in Dänemark angeschrieben, da wir dort bisher nur zu einer richtig Kontakt hatten. Ich möchte einfach nur nicht das Gefühl haben, die erstbeste Klinik zu nehmen. Für Spanien (falls doch anonym) hab ich genügend Infos zusammen, um mir hier die für uns passendste rauszusuchen. Aber …

Was für ein schöner Tag!

Es fing damit an, dass ich heute Morgen eine SMS von meiner Freundin aus Dänemark auf dem Handy hatte. Sie ist mit Ihrer Familie (Mann und drei Mädels) zu Hause in Deutschland im Mai auf eine Kommunion eingeladen und hat gefragt, ob wir Lust haben, auf ihre Tiere das Wochenende aufzupassen (wir hatten es Ihnen bei unserem letzten Besuch angeboten). Also den Mann gefragt und er war ebenfalls begeistert. Nachdem ich später mit meiner Freundin geskypet (ich weiß noch immer nicht wie man das schreibt) habe, hatte ich spontan die Idee, dass wir schon Freitag früh hinfahren und Montag Nachmittag dann zurück. So haben wir wenigstens auch noch etwas von den Fünfen und… jetzt kommt es… wir werden uns die Klinik anschauen, wo wir unsere Eizellspende durchführen lassen wollen (falls es bei Dänemark bleibt). Vorausgesetzt natürlich, sie haben Mitte Mai noch einen Termin für uns frei, aber davon gehe ich jetzt einfach mal aus ☺️ Bisher war das alles irgendwie gar nicht greifbar, da es noch so weit hin ist (September, falls alles klappt), aber …

Da waren es nur noch drei…

Wie Ihr ja wisst, rotieren meine Gedanken gerade wahnsinnig und ich sehe irgendwie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr 😢 Eure Nachrichten und Kommentare haben ne sehr geholfen und mich eigentlich nur bestärkt in dem, was ich wahrscheinlich schon geahnt habe. Ich möchte eine eigene Spenderin nur, wenn mir außer Freundschaft nicht viel mit ihr verbindet. Das klingt komisch, ist aber so gemeint, dass die Freundin mit den Eltern, die sich so aufgeregt haben, ja eigentlich viel mehr als nur eine Freundin ist. Ich habe sie schon zu Beginn der Schulzeit kennengelernt und wir begleiten uns schon ein ganzes Leben. Ich denke, nichts auf der Welt wäre es wert, dass sie sich wegen so einer Sache mit ihren Eltern zerstreitet (auch wenn ich ihre Eltern in Bezug auf dieses Thema für sehr engstirnig und ihre Denkweise für falsch und sehr verletzend halte) und ich denke, dass es auch aus unserer Sicht emotional sehr belastend werden könnte. Das gleiche gilt für meine Schwester. Würde sie unsere Spenderin werden, würde zwangsweise auch die ganze Familie davon …

Gedanken-Wirr-Warr

Ich liege gerade auf meinem Bett, eine unserer Katzis hat sich gerade zu mir gekuschelt und meine Gedanken kreisen. Ich hab gestern viel über das Thema Eizellspenderin mit meiner Therapeutin gesprochen und jetzt gerade bin ich gedanklich wieder da. Es gibt drei Optionen: 1. EZS mit eigener Spenderin 2. EZS mit fremder Spenderin, offen 3. EZS mit fremder Spenderin, anonym Jede der Optionen hat seine Vor- und Nachteile. Zumindest habe ich mich bei Option 1 und 2 schon für eine Klinik in Dänemark entschieden. Bei Option 3 bin ich noch nicht ganz fertig mit der Auswahl. Ich habe zwar einen Favoriten (alle Kliniken in Spanien), aber ich habe noch zwei, die ich noch „auswerten“ möchte. Mein Bauch sagt, dass ich auf jeden Fall möchte, dass unser Kind die Möglichkeit hat, den Engel, der uns geholfen hat, kennenzulernen. Bei Option 1 wäre die Spenderin von Anfang da, als Patentante gerne. Sie würde das Kind hin und wieder sehen, sich aber nicht in die Erziehung einmischen. Bei Option 2 hätte es die Möglichkeit, die Spenderin mit 18 …