Plan A - Ohne ICSI geht es nicht
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Ein erfolgreicher Dienstag

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal sooo viel an einem einzigen Tag erledigt habe. Der Tag fing damit an, dass mein Schatz und ich bei unserem Hausarzt unseren Termin zum Blutabnehmen hatten. Da der Herr im Büro einen wichtigen Termin hatte, den er noch ein wenig vorbereiten musste, habe ich ihm den Vortritt gelassen. Es gab einen kleinen Pieks und schon waren seine vier Ampullen voll. Danach war ich dran. Zuerst wurde mein rechter Arm malträtiert, denn mit Mühe und Not könnte die Frau vom Doc drei-einhalb der zehn Ampullen mit meinem Blut befüllen. Also musste nun auch der linke Arm her. Ich habe die ganze Zeit währenddessen eigentlich nur überlegt, wie ich am besten sitze, für den Fall, dass ich doch gleich spontan vom Stuhl kippen sollte. Also beide Beine Fest auf den Boden gedrückt und „entspannen“. Ehe ich mich versah, waren die fehlenden sechs-einhalb Ampullen auch noch voll und wir haben alles wieder so verpackt, dass ich sie auf den Weg bringen konnte. Da das Blut erst sacken müsste, habe ich das Päckchen bis zum Nachmittag aufrecht mit mir herumgetragen (ich wurde vorher noch lecker mit Schoki versorgt, da ich ja bisher nichts essen durfte) und es noch rechtzeitig zur Post gebracht, damit es heute vor 12 Uhr da ist. Jetzt heißt es warten. 10-12 Wochen. Ich bin bekanntlicher Weise nicht unbedingt der geduldigste Typ, aber ich habe ja noch genügend Dinge auf meiner Baustellen-Liste, so dass die Zeit bestimmt (bzw. hoffentlich) ganz schnell vergeht. Ansonsten habe ich gestern den kompletten Vormittag damit verbracht, meinen Mieter zum Jobcenter zu begleiten, die fehlenden Mieten wurden nun übernommen und ich habe mich spontan für ihn noch um eine GEZ-Befreiung gekümmert. Dann zur Bank, Mittagsdate mit einer lieben Bekannten, kurz in die Stadt, zur nächsten Bank, mit Werkstatt und Verursacher telefoniert wie es mit meinem Auto weitergeht (zu fahren ohne linken Spiegel ist echt Mist), Oma im Shopping-Center aufgegabelt, Mama Bescheid gegeben, damit sie dazukommt und wir die Autos rauschen können (sie hat nur einen Zweisitzer und braucht heute etwas mehr Platz), neues Handy geholt, altes dafür eingetauscht (vorher das OK von meiner Freundin geholt, da ich es von ihr hatte), Handy-Backup erstellt, neues Handy eingerichtet, bemerkt, dass Handymann aus Versehen Mama’s Handykarte gesperrt hat, also wieder ins Shopping-Center, alles geklärt, Mama neue SIM-Karte gebracht und beim Sichern der Daten geholfen, Frisör-Termin für heute gemacht (juchu) und bestimmt noch ein paar Sachen, die ich jetzt schon wieder vergessen habe. Ich bin auf jeden Fall glücklich ins Bett. So kann es weitergehen 🙂

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